Wir sind ihr zuverlässiger und fachkompetenter Partner für alle Baumassnahmen.
Betriebs-Nr : 1827878
Unsere Dienstleistungen im Überblick
Stahlbetonarbeiten umfassen die fachgerechte Erstellung von Bauteilen aus Beton und Bewehrungsstahl nach DIN 18331. Der Stahl nimmt Zugkräfte auf, während der Beton Druckkräfte aufnimmt. Die Ausführung erfolgt millimetergenau gemäß aktueller Statik und Schalplänen.
Schalungsarbeiten: Erstellen von Maßhaltigen Schalungen (Holz, Stahl oder Systemschalungen) zur Formgebung des Betons gemäß DIN 18202 (Toleranzen im Hochbau).
Bewehrung (Stahl): Einbau von Betonstahl (Rundstahl/Matten) nach Bewehrungsplan zur Aufnahme von Zug- und Schubkräften.
Betonage (Ortbeton): Einbringen, Verdichten (z. B. durch Rütteln) und Nachbehandeln des Frischbetons (Expositionsklassen nach statischen Vorgaben).
Entwässerungsarbeiten umfassen die fachgerechte Planung, den Aushub und die Verlegung von Schmutz- und Regenwasserleitungen, Entwässerungsrinnen sowie Drainagen und Sickerschächten, um Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen und Niederschläge kontrolliert in das öffentliche Netz oder zur Versickerung zu leiten.
Sicherung und Vermessung: Baustellensicherung, abschnittsweise Absperrungen und Einmessung der Leitungswege.
Bodenaushub: Erdaushub im Rohrgrabenprofil inklusive fachgerechter Lagerung oder Entsorgung des Aushubmaterials.
Schmutzwasser: Zusammenführung der Leitungen unter der Bodenplatte und Verlegung bis zum Übergabeschacht (meist 1 m außerhalb des Gebäudes).
Regenwasser: Anschluss der Dachentwässerungs-Fallrohre und Verlegung der Leitungen im Trenn- oder Mischsystem.
Rohrmaterialien: Einsatz von geprüften, druckfesten Rohren (z.B. KG-Rohre, PE-HD-Rohre oder Steinzeugrohre) unter Beachtung der vorgeschriebenen Gefälle.
Entwässerungsrinnen und Abläufe: Einbau von Punktabläufen (Hofabläufen) oder Linienentwässerungen (z.B. ACO-Rinnen) an befestigten Flächen.
Drainagesysteme: Verlegung von Drainagerohren mit Revisions- und Spülschächten im erdberührten Kellerbereich zum Schutz der Bauwerksabdichtung.
Versickerung und Speicherung: Optionaler Einbau von Rigolen oder Zisternen zur gezielten Regenwasserversickerung.
Grabenverfüllung: Schichtweises Verfüllen der Rohrgräben mit geeignetem Kies- oder Sandbett und fachgerechte Verdichtung zur Vermeidung von Setzungsschäden.
Oberflächenwiederherstellung: Pflasterarbeiten, Wegebau oder das Herstellen des ursprünglichen Geländeanschlusses.
Feuerfeste Mauerwerksarbeiten (Feuerfestbau) umfassen das Erstellen, Auskleiden und Reparieren von Industrieanlagen, Öfen und Kaminen, die extremen thermischen, chemischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Verwendet werden dafür hitzebeständige Steine und Spezialmörtel, die Temperaturen von über 1000 °C standhalten.
Schamottesteine: Der Klassiker mit hohem Tonerdegehalt für den allgemeinen Ofen- und Kaminbau.
Isoliersteine: Geringe Dichte und hohe Porosität; dienen als Wärmedämmung nach außen.
Feuerzement & Mörtel: Hydraulisch oder keramisch abbindende Mörtel, die exakt auf die Steine abgestimmt sind.
Mauerwerksarbeiten umfassen die fachgerechte Errichtung tragender und nichttragender Wände nach DIN EN 1996 und DIN 18330. Die Ausführung erfolgt lot- und fluchtgerecht mit definierten Steinarten (z.B. Kalksandstein, Porenbeton), Mörtelgruppen und Mauerverbänden inklusive Stürzen, Anschlüssen, Aussparungen und erforderlichen Maßtoleranzen.
Unterfangungen und Ertüchtigungsarbeiten sind bautechnische Maßnahmen zur Lastabtragung und Sanierung von Bestandsfundamenten. Sie werden gemäß DIN 4123 in kleinen, abschnittsweisen Schritten ausgeführt, um die Standsicherheit des Gebäudes zu gewährleisten, Setzungen zu minimieren und tiefere, tragfähige Baugrundschichten zu erreichen.
Wesentliche Verfahrensweisen
Abschnittsweiser Aushub: Der Boden unter dem Altfundament wird abschnittsweise (maximal 1,25 m Breite) bis zur erforderlichen Tiefe ausgehoben. Zwischen zwei offenen Abschnitten muss der unberührte Abstand mindestens die dreifache Abschnittsbreite betragen.
Kraftschlüssige Betonage: Der freigelegte Hohlraum wird umgehend mit neuem Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk kraftschlüssig unter das vorhandene Fundament betoniert, bevor der nächste Abschnitt erfolgt.
Alternative Verfahren: Neben der konventionellen Hand- oder Baggermethode kommen Bodenverfestigungen wie das Düsenstrahlverfahren (DIN EN 12716) oder Bindemittelinjektionen zum Einsatz.
Bautechnische Anforderungen und Nachweise
Geotechnische Nachweise: Vor Beginn müssen die Grundbruchsicherheit nach DIN 4017 sowie der Nachweis für die Standsicherheit der Unterfangung im Endzustand und in den Zwischenbauzuständen vorliegen.
Geometrie: Die Wanddicke der neuen Unterfangung muss mindestens der Dicke des vorhandenen Fundaments entsprechen und mindestens 50 cm tiefer als die geplante Baugrubensohle reichen.
Sicherung im Ruhrgebiet: Insbesondere in Regionen mit bergbaulichen Einflüssen – wie dem Raum Oberhausen – sind vorab detaillierte Baugrundmodelle und flankierende geotechnische Untersuchungen für Gründungsertüchtigungen essenziell.
Diese Leistung umfasst die fachgerechte Instandsetzung von geschädigten Stahlbetonbauteilen (z. B. Balkone, Fassaden, Stützen) zur Sicherung der Tragfähigkeit und des dauerhaften Korrosionsschutzes gemäß den geltenden Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) und der DIN EN
Lokalisieren und Abstemmen des geschädigten, karbonatisierten oder chloridbelasteten Betons bis auf den tragfähigen Untergrund.
Freilegen des Bewehrungsstahls im schadhaften Bereich rundherum, mindestens jedoch bis zur Hälfte des Stahldurchmessers.
2. Vorbehandlung der Bewehrung
Mechanisches Entrosten des freigelegten Betonstahls (z. B. durch Sandstrahlen oder Nadeln) bis zum Reinheitsgrad SA 2 ½ nach DIN EN ISO 8501-1, sodass der Stahl frei von Zementstein und Rost ist.
3. Korrosionsschutz und Haftbrücke
Aufbringen eines systemkonformen, mineralischen oder epoxidharz-basierten Korrosionsschutzes auf den vorbereiteten Bewehrungsstahl in zwei Arbeitsgängen.
Auftragen einer mineralischen Haftbrücke auf den vorgenässten Betonuntergrund zur optimalen Anbindung des Reprofilierungsmörtels.
4. Betonersatz (Reprofilierung)
Modellieren und Verfüllen der Fehlstellen mit kunststoffmodifiziertem, schrumpfarmen Reparaturmörtel (PCC oder SPCC) entsprechend den Festigkeitsklassen R3 oder R4 der DIN EN 1504-3.
Schichtweises Auftragen, fachgerechtes Abziehen und Strukturieren der Oberfläche entsprechend dem umliegenden Bauteil.
5. Oberflächenschutzsystem
Nach ausreichender Erhärtung des Mörtels vollflächiges Aufbringen eines rissüberbrückenden Oberflächenschutzsystems
Eine fachgerechte Kellerisolierung und -abdichtung schützt die Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Schimmel. Sie umfasst die äußere Perimeterdämmung, innere Vertikalsperren, horizontale Sperrschichten gegen aufsteigende Nässe sowie die Sanierung von Wärmebrücken und defekten Wand-Boden-Anschlüssen.
Aufsteigende Feuchtigkeit: Wasser zieht kapillar über das Fundament in das Mauerwerk.
Drückendes Wasser / Sickerwasser: Wasser drückt von außen gegen die Kellerwand.
Kondenswasserbildung:
Ein Wärmedämmputzsystem (WDVS mit Dämmputz) ist eine monolithische Außendämmung, bei der mineralische Leichtputze (oft mit Perlite, Styropor- oder Aerogel-Zuschlägen) direkt auf das Mauerwerk aufgetragen werden. Es vereint Dämmstoff und Putzträger in einem, reguliert Feuchtigkeit und eignet sich ideal für den Denkmalschutz oder unebene Altbaufassaden.
Hier ist eine detaillierte Textbeschreibung für die Ausschreibung und Dokumentation eines Wärmedämmputz-WDVS:
Systembeschreibung & Aufbau
Systemart: Außenputzsystem als Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf Basis von mineralischem Wärmedämmputz, diffusionsoffen und kapillaraktiv. [1, 2]
Untergrundvorbereitung: Der Untergrund muss tragfähig, trocken, staubfrei und frei von haftmindernden Rückständen sein. Gegebenenfalls ist ein Vorspritzmörtel als Haftbrücke aufzubringen.
Dämmputzlage: Maschineller oder manueller Auftrag eines Werktrockenmörtels als Wärmedämmputz (z. B. auf Perlite- oder EPS-Basis). Die Verarbeitung erfolgt in mehreren Lagen (Putzdicke typischerweise 40 mm bis 80 mm, je nach erforderlichem U-Wert).
Armierungsschicht: Einbettung eines alkalibeständigen Armierungsgewebes (Maschenweite ca. 4 × 4 mm) in den frischen Unterputz/Armierungsmörtel zur Rissvermeidung.
Oberputz & Beschichtung: Aufbringen eines mineralischen Oberputzes (z. B. Silikat- oder Silikonharzputz) für eine witterungsbeständige Fassadenoberfläche, optional mit Egalisationsanstrich gegen Algen- und Moosbildung.
Professionelle Pflasterarbeiten umfassen die fachgerechte Erstellung befestigter Flächen im Außenbereich. Der Leistungsumfang reicht vom Auskoffern und Verdichten des Untergrunds über das Einbringen der Tragschicht und des Pflasterbetts bis hin zur exakten Verlegung von Beton-, Klinker- oder Natursteinpflaster inklusive Randeinfassung und Verfugen.
Detaillierte Leistungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis-Standard)
Erdarbeiten & Unterbau: Abtrag des Mutterbodens und fachgerechtes Auskoffern der Fläche. Liefern, Einbringen und lagenweises Verdichten der Frostschutzschicht (Mineralgemisch). Erstellen des erforderlichen Planums unter Berücksichtigung von Längs- und Querneigungen zur Entwässerung.
Randeinfassungen: Setzen von Kantensteinen, Palisaden oder Tiefbordsteinen im Betonbett (C12/15 oder C20/25) als feste Einfassung und seitliche Verschiebesicherung der Pflasterfläche.
Bettung: Liefern und höhengerechtes Abziehen des Pflasterbettes aus Splitt oder Sand (Körnung ca. 2 bis 5 mm oder 0 bis 8 mm) in einer Stärke von 3 bis 5 cm.
Verlegen der Pflasterdecke: Verlegen der Pflastersteine im gewünschten Verband (z.B. Reihenverband, Ellbogenverband oder Fischgrätverband) gemäß DIN EN 1338 / DIN EN 1339 unter Beachtung eines gleichmäßigen Fugenbildes und Herstellerrichtlinien.
Verfugen und Abrütteln: Einschlämmen oder Einkehren von geeignetem Fugenmaterial (Quarzsand oder Brechsand-Splitt-Gemisch). Abrütteln der sauberen Pflasterfläche mit einer Gummivorleger-Rüttelplatte zur Endverdichtung.
Geschäftsführer:
Fehim Kucevic Tel: 01575 / 1517050
Nesrudin Kucevic Tel: 01515 / 4625463
Email: info@dada-bau-gmbh.de
Steuernummer 120/5715/1217
Steuer ID : DE316882954
Amtsgericht Duisburg HRB 29586
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